Wirtschaftsförderung Erzgebirge, Sachsen http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/ Das Erzgebirge stellt sich vor - unter www.wirtschaft-im-erzgebirge.de erhalten Sie alle Informationen über die Region Erzgebirge, den Wirtschaftsstandort, Erfolgsgeschichten, Fachkräfte und was die lebenswerte Region Erzgebirge sonst noch ausmacht. de Regionalmanagement Erzgebirge Thu, 22 Feb 2018 07:31:32 GMT+0200 Thu, 22 Feb 2018 07:31:32 GMT+0200 info@wirtschaft-im-erzgebirge.de info@wirtschaft-im-erzgebirge.de 1440 Wirtschaftsförderung Erzgebirge, Sachsen http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de//daten/1/global/logo_erzgebrige.gif http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/ 270 83 Wirtschaftsförderung Erzgebirge, Sachsen NORAFIN INDUSTRIES GMBH http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1004&news21032.id=373&news21032.year=2017&news21032.month=9 Wir sind Hersteller hochwertiger Spezial-Vliesstoffe und Composites. Wir bedienen industrielle Märkte unter anderem im Bereich der Filtration, der Schutzbekleidung, der Medizin, der Automobil- sowie der Bauindustrie. Es ist unser Ziel, innovative Ideen in hochwertige Produkte umzuwandeln, Kundenbedürfnisse in verfügbare Produktfunktionen zu übersetzen und den gesamten Produktentstehungsprozess zu berücksichtigen – von der Produktidee bis zur Produkteinführung. Gewerbegebiet Nord 3 | 09456 Mildenau | www.norafin.com Führungen alle 30 min I 14:00 – 21:00 Uhr I Dauer 30 min I jeweils 10 Teilnehmer | festes Schuhwerk | Film- und Fotografierverbot... Highlights | Wirtschaft 1032_373 Fri, 22 Sep 2017 11:00:00 GMT+0200 NICKELHÜTTE AUE GMBH http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1004&news21032.id=372&news21032.year=2017&news21032.month=9 1635 als Blaufarbenwerk zur Herstellung von blauen mineralischen Kobaltfarben gegründet – ist die Nickelhütte weltweit führend in der Verwertung von Nickel-, Kupfer-, Kobalt-, Molybdän- und Vanadium-Katalysatoren aus der Erdöl-, Erdgasindustrie sowie der Chemieindustrie. Seit 1991 wurden über 160 Mio. EUR in das hochmoderne Recyclingwerk mit pyro- und hydrometallurgischen Anlagen investiert, davon ein Drittel in Umweltschutzmaßnahmen. Rudolf-Breitscheid-Str. 65-75 | 08280 Aue | www.nickelhuette-aue.de Treffpunkt Parkplatz Clara-Zetkin-Straße | Führungen alle 60 min | 15:00 – 19:00 Uhr I Dauer 60 min I jeweils 15 Teilnehmer | Mindestalter 14 Jahre | festes Schuhwerk | Film- und Fotografierverbot... Highlights | Wirtschaft 1032_372 Fri, 22 Sep 2017 11:00:00 GMT+0200 MICAS AG http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1004&news21032.id=370&news21032.year=2017&news21032.month=9 Die MICAS AG steht für innovative Sensor- und Elektronikprodukte für die Gebäudetechnik in den Bereichen Wasser, Licht und IoT. Wir entwickeln und produzieren u. a. hochfunktionelle vernetzte Steuerungen für die Sanitär-, Heizungs- und Küchenindustrie sowie innovative Bewegungsmelder und Steuerungen für lichttechnische Applikationen. Dazu kommt unser ausgeprägter Sinn für eine familienfreundliche Arbeit, z. B. durch unsere prämierte Kindertagesstätte mit Hort, eine Kantine sowie flexible Arbeitszeiten. Turleyring 18 – 22 | 09376 Oelsnitz | www.micas.de Führungen alle 90 min I 16:00 – 20:00 Uhr I Dauer 60 min I jeweils 30 Teilnehmer | Film- und Fotografierverbot... Highlights | Wirtschaft 1032_370 Fri, 22 Sep 2017 11:00:00 GMT+0200 KLÄDTKE METALLVERARBEITUNG GMBH http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1004&news21032.id=371&news21032.year=2017&news21032.month=9 Am historischen Standort, dem ehemaligen MZ-Werk Hohndorf, ist die Klädtke Metallverarbeitung GmbH im Bereich Maschinen-, Sondermaschinen- und Anlagenbau aktiv. 80 Mitarbeiter fertigen auf mehr als 8.000 Quadradtmetern Produktionsfläche komplexe Baugruppen in Klein- und Mittelserien. Unsere Gäste erwartet ein Einblick in die hochmoderne Laser-Rohr- und Blechbearbeitung, die CNC-gesteuerte Zerspanung, unsere große Schweißabteilung sowie Lackierung und Montage. Alte Marienberger Str. 30-35 | 09432 Großolbersdorf OT Hohndorf | www.klaedtke.de Führungen alle 60 min I 16:00 – 19:00 Uhr I Dauer 45 min I jeweils 15 Teilnehmer | Film- und Fotografierverbot... Highlights | Wirtschaft 1032_371 Fri, 22 Sep 2017 11:00:00 GMT+0200 CURT BAUER GMBH http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1004&news21032.id=368&news21032.year=2017&news21032.month=9 Die Curt Bauer GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen, das seit 135 Jahren hochwertige Textilien herstellt. Die Produktion der Jacquardweberei und Veredlung erfolgt in Aue. Haustextilien, Damastbettund Tischwäsche werden in wechselnden Kollektionen angeboten. Technische Textilien für den Automobilbereich sowie für Dämmung und Bekleidungsdamaste ergänzen das Angebot. 60 % werden u.a. nach Österreich, China u. Westafrika exportiert. Bahnhofstr. 16 | 08280 Aue | www.curt-bauer.de Führungen alle 60 min I 16:00 – 19:00 Uhr I Dauer 60 min I jeweils 15 Teilnehmer | festes Schuhwerk | Film- und Fotografierverbot... Highlights | Wirtschaft 1032_368 Fri, 22 Sep 2017 11:00:00 GMT+0200 AWEBA WERKZEUGBAU GMBH AUE http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1004&news21032.id=357&news21032.year=2017&news21032.month=9 Die AWEBA Group gehört zu den größten, modernsten Werkzeugbaubetrieben Europas. Unsere Kompetenzen umfassen das gesamte Spektrum der Werkzeugtechnik. Wir agieren weltweit und sind für unsere Kunden ein zuverlässiger Ansprechpartner in den Bereichen Produktentwicklung, Herstellung von Werkzeugen und Vorrichtungen bis zur Instandhaltung, Reparatur und Ersatzteilversorgung während des gesamten Produktlebenszyklus. Damaschkestraße 7 | 08280 Aue | www.aweba.de Führungen alle 60 min I 14:00 – 19:00 Uhr I jeweils 10 Teilnehmer | festes Schuhwerk | Film- und Fotografierverbot... Highlights | Wirtschaft 1032_357 Fri, 22 Sep 2017 11:00:00 GMT+0200 AUERHAMMER METALLWERK GMBH http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1004&news21032.id=44&news21032.year=2017&news21032.month=9 Das bereits erstmals 1526 erwähnte Auerhammer Metallwerk ist ein international erfolgreicher Produzent von Plattierten Werkstoffen, Thermobimetallbändern, Metallbändern und Metallischen Folien. Unsere individuellen metallischen Werkstoffe, vorwiegend aus nickelhaltigen Legierungen, werden von Kunden aus diversen Branchen für unterschiedlichste Anwendungen nachgefragt. Hammerplatz 1 | 08280 Aue | www.auerhammer.com Führungen alle 90 min I 15:00 – 19:30 Uhr I Dauer 75 min I jeweils 12 Teilnehmer | festes Schuhwerk | Film- und Fotografierverbot | Mindestalter 16 Jahre | Kinder in Begleitung Erwachsener... Highlights | Wirtschaft 1032_44 Fri, 22 Sep 2017 11:00:00 GMT+0200 Technik aus Aue lässt Ariane 6 abheben http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1002&news1576.id=3015&news1576.year=2018&news1576.month=2 Die Multi Industrieanlagen GmbH plant 2019 einen Neubau im Gewerbegebiet Alberoda. 2020 ist aus einem anderen Grund ein weiteres wichtiges Jahr. Aue. Noch im Januar entscheidet sich, ob die Multi Industrieanlagen GmbH in Aue einen Auftrag bekommt, der mit dem für 2020 geplanten Start der europäischen Rakete Ariane 6 zusammenhängt. Das auf die Vorfertigung von Anlagen für technische Gase in Modulbauweise spezialisierte Unternehmen soll Panels für die Versorgung der Rakete am Boden mit Helium und Stickstoff liefern. "Das wird eine spannende Geschichte", sagt Geschäftsführer Stefan A. Gnichtel. Die Fertigung muss unter Reinraumbedingungen erfolgen. Zu diesem Zweck werden in der Fertigungshalle im Gewerbegebiet Alberoda zwei Zelte aufgebaut, in denen Unterdruck herrscht und die Mitarbeiter in Spezialanzügen arbeiten. Ganz neu sind die hohen Anforderungen allerdings nicht für die Firma. "Wir fertigen schon lange Baugruppen für Anlagen, wo durch die Rohre reiner Sauerstoff fließt. Die müssen vollkommen öl- und fettfrei sein, sonst würden sich die Rückstände sofort entzünden", begründet der Geschäftsführer. [...] Die Anlagen, die in Aue gefertigt werden, stehen mittlerweile auf allen Kontinenten. "Unsere Kunden sind überwiegend deutsche Konzerne, die wiederum weltweit aktiv sind", sagt Gnichtel. Im vergangenen Jahr wurde viel nach Russland für die Erdöl- und Erdgasproduktion geliefert, aber auch in die USA und nach Algerien. Der Umsatz liegt jährlich zwischen sechs und acht Millionen Euro.Stefan A. Gnichtel - Geschäftsführer von Multi Industrieanlagen Da die Auftragslage gut ist, will das Unternehmen wachsen. Angestrebt wird laut Gnichtel, 2019 eine weitere Halle im Gewerbegebiet Alberoda zu bauen. [...] Quelle: Freie Presse 16.01.2018, Heike Mann... Newsmeldung | Wirtschaft 1576_3015 Fri, 09 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200 Chefs im Erzgebirge bringen ihre Mitarbeiter ins Schwitzen http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1002&news1576.id=3028&news1576.year=2018&news1576.month=2 Laut Gesundheitsreport waren 2016 die Arbeitnehmer der Region im Schnitt 18 Tage krank. In den Unternehmen wird angesichts dieser Zahl und des Fachkräftemangels die Gesundheitsvorsorge wichtiger. Zschopau. Die Gründe sind vielfältig und reichen von Problemen am Muskel-Skelett-System - wie Rückenschmerzen - über Atemwegserkrankungen bis hin zu psychischen Störungen. Die Auswirkungen sind meist gleich: Viele Unternehmen im Erzgebirge haben einen hohen Krankenstand zu beklagen. So fehlte jeder Mitarbeiter im Jahr 2016 im Schnitt 18 Tage, also dreieinhalb Arbeitswochen. Die Erzgebirger liegen im sächsischen Mittelfeld und leicht über dem Bundesdurchschnitt, wie der Gesundheitsreport der Barmer-Krankenkasse zeigt. Etwa 400 Firmen und 10.000 Beschäftigte nahmen an der Studie teil. [...] Sportkurse, Massagen und andere vorbeugende Maßnahmen sind noch längst nicht überall selbstverständlich. Doch auch die Unternehmer im Erzgebirge befassen sich zunehmend mit dem Thema Vorsorge, beispielsweise die Firma Wendt und Kühn in Grünhainichen. Mit Erfolg. "Unser Krankenstand ist gesunken", sagt Sprecherin Lena Sabotta. Das Rezept: In Zusammenarbeit mit der Krankenkasse seien verschiedene Maßnahmen entwickelt worden. Als ein Beispiel nannte Lena Sabotta die Kurzpause. In dieser können die knapp 200 Mitarbeiter sich bewegen oder vor der Tür frische Luft schnappen. Die Bewegung ist angesichts monotoner Tätigkeiten wie dem Bemalen von Engeln wichtig. Auch wegen des Fachkräftemangels sei es von Interesse, dass die Mitarbeiter dauerhaft gesund bleiben, so Lena Sabotta. [...] Dass sich diese Erkenntnis mehr und mehr in den Unternehmen des Erzgebirges durchsetzt, betont Jana Dost,Geschäftsführerin bei der Industrie- und Handelskammer (IHK), Regionalkammer Erzgebirge. Im Rahmen von "Erz gesund" gibt die IHK unter anderem mit der Industrie- und Gewerbevereinigung Aue den Arbeitgebern Hinweise, wovon nicht nur die Stadtverwaltung Lauter-Bernsbach profitiert, sondern beispielsweise auch der Regionalverkehr Erzgebirge (RVE) in Annaberg-Buchholz. Die Busfahrer verbringen die meiste Zeit des Tages im Sitzen. Die Folge können Rückenschmerzen sein. Der RVE steuert insbesondere mit Massage-Angeboten entgegen, die von Verwaltungsmitarbeitern ebenfalls in Anspruch genommen werden. [...] Quelle: Freie Presse vom 29.01.2018, Georg Müller... Newsmeldung | 9. November - Internationaler Tag des Erfinders 1576_3028 Mon, 12 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200 Die Jäger des verlorenen Schatzes http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1002&news1576.id=3018&news1576.year=2018&news1576.month=2 Lithium wird immer begehrter, die Weltmarktpreise explodieren. Freiberger Forscher haben jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dem sie den Rohstoff aus heimischen Vorkommen gewinnen und aus alten Batterien recyceln können. Lithium ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Ob in Cerankochfeldern oder Solarzellen, in den Akkus kabelloser Telefone oder elektrischer Zahnbürsten und natürlich in Autos. Vor allem die zunehmende Elektromobilität lässt die Nachfrage steigen. Bis 2025 sollen 70 Prozent des gehandelten Lithiumcarbonats – die Rohstoffquelle von Lithium – für Batterien von Elektroautos genutzt werden. Lithium ist für Speichertechnologien sehr gut geeignet, weil das Leichtmetall eine hohe Energiedichte erreicht. Prognosen gehen von einer Vervierfachung der Nachfrage bis 2025 aus. Der Weltmarktpreis hat sich in den letzten zwei Jahren bereits mehr als verdoppelt. Eine Tonne Lithium kostet mittlerweile fast 14.000 US-Dollar, Tendenz steigend. „Lithium ist ein kritischer Rohstoff“, sagt Professor Martin Bertau, Chemiker an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg in Sachsen. „Man sollte es nicht wegwerfen und neues kaufen, sondern im Kreislauf behalten.“ Frühzeitige Förderung Bis vor wenigen Jahren hat sich in Deutschland niemand darum gekümmert. Die heimischen Lithium-Ressourcen blieben ungenutzt – sowohl unter der Erde als auch in alten Akkus, die im Müll landeten, statt aufbereitet zu werden. Martin Bertau und seine Mitstreiter wollten das ändern. Bereits vor sechs Jahren gründeten die Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg gemeinsam mit regionalen Unternehmenspartnern das Bündnis „Hybride Lithiumgewinnung“, das durch das Wachstumskern-Potenzial-Programm des BMBF gefördert wurde. Ihre Idee war, Lithium mit ein und demselben Verfahren zu gewinnen und zu recyceln. „Das Bundesforschungsministerium hatte damals schon die Weitsicht, unser Vorhaben zu fördern, als noch kein anderer an Lithium gedacht hat“, erinnert sich Bertau. Dafür ist er sehr dankbar, denn diese frühe Unterstützung trägt inzwischen reichlich Früchte. Üppige Vorkommen Die Freiberger haben eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, den wertvollen Rohstoff aus dem Lithiumerz Zinnwaldit zu gewinnen. Das Erz ist nach dem Ort benannt, in dem es reichlich unter der Erde lagert: das sächsische Zinnwald im Erzgebirge. Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass dort rund 70.000 Tonnen des begehrten Erzes zu finden sind – deutlich mehr als bisher angenommen. Es sind die größten Zinnwaldit-Vorkommen in ganz Europa und die zweitgrößten der Welt. Die Gewinnung ist recht unproblematisch. „Zinnwaldit wird durch Tiefbergbau abgebaut“, erläutert Martin Bertau. „Das heißt, anders als beim Abbau von Kohle gibt es keinen Tagebau und damit auch keinen großflächigen Eingriff in die Natur.“ Lediglich eine Öffnung im Berg, durch die Lastwagen rollen können, ist notwendig. Der Rohstoff wird unter Tage gewonnen und nur die Erze werden abtransportiert. Das restliche Material bleibt im Berg. Hohlräume, die später Probleme bereiten könnten, gibt es deshalb nicht. Doppelter Nutzen Doch so einfach und umweltschonend es auch sein mag, den Rohstoff ans Licht zu holen, so schwierig ist es, daraus Lithium zu gewinnen. Denn das Zinnwaldit-Erz enthält auch Aluminium, Eisen und Fluor. Aus diesem Materialmix Lithiumcarbonat zu gewinnen, das unter anderem für die Produktion von LithiumIonen-Batterien genutzt wird, ist erst durch das Freiberger Verfahren möglich. Wie funktioniert dieses Verfahren? Zunächst wird das Erz zerkleinert und auf circa 1.000 Grad Celsius erhitzt. Auf diese Weise bilden sich aus dem Zinnwaldit neue mineralische Komponenten, vor allem ein lithiumreiches Silikat mit dem Namen β-Spodumen. „Unter Zugabe von Kohlendioxid und Wasser reagiert das im Spodumen enthaltene Lithium zu Lithiumhydrogencarbonat“, erklärt Bertau. „Die gering konzentrierte Lithiumhydrogencarbonat-Lösung lässt sich mit Hilfe der Elektrodialyse anreichern. Das dabei erhaltene Konzentrat wird erhitzt, das CO2 entweicht und es entsteht Lithiumcarbonat, welches sich einfach abtrennen lässt.“ Das Kohlendioxid gelangt nicht in die Atmosphäre, sondern wird aufgefangen und erneut genutzt. Das klingt sehr komplex, ist aber ein relativ unkompliziertes chemisches Verfahren, und das Beste daran: Es lässt sich genauso gut für das Recycling nutzen. Aus alten Akkus wird damit der Rohstoff Lithiumcarbonat wiedergewonnen und verschwindet nicht im Müll. Internationales Interesse Die Kosten für das neue Verfahren sind überschaubar. Für die chemische Gewinnung einer Tonne Lithiumcarbonat aus Zinnwaldit rechnen die Freiberger Forscher mit 1.000 US-Dollar. Hinzu kommt die Finanzierung des Erzabbaus. Doch selbst damit bleiben sie mit ihrer Methode weit unter den derzeitigen Weltmarktpreisen. „Außerdem macht uns die Gewinnung des heimischen Zinnwaldits unabhängig von teuren Importen“, resümiert Martin Bertau. Drei Patente haben der Chemiker und sein Team für ihr Verfahren bereits angemeldet. Anfragen von Firmen aus der ganzen Welt liegen auf ihrem Tisch. Ein europäisches Unternehmen prüft gerade den Kauf der Patente, um das Verfahren in die industrielle Nutzung zu überführen. Dem steht nichts im Weg, denn die Anlagen, die für die Lithium-Gewinnungstechnologie gebaut werden müssen, sind Standard in der chemischen Industrie, keine Sonderanfertigungen. Nach dem sogenannten Upscaling vom Labor- in den Industriemaßstab und einer kurzen Testphase kann es richtig losgehen. Auch der Abbau von Zinnwaldit wird vorangetrieben. Das Freiberger Unternehmen Deutsche Lithium GmbH, das sich um weitere Investoren bemüht, plant ein Bergwerk, in dem künftig bis zu 150 Beschäftigte arbeiten sollen. Wenn alles gut läuft, soll im Sommer 2021 das erste Lithium-Produkt aus Sachsen auf den Markt kommen. Für Martin Bertau und seine Mitstreiter ist das ein toller Erfolg. Ihre Idee, die mit dem Wachstumskern-Potenzial erstmals gefördert wurde, ist nun aufgegangen. Die von ihnen entwickelte nachhaltige Technologie wird die Lithiumgewinnung revolutionieren – weit über die Grenzen Sachsens hinaus. Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), "Unternehmen Region" Ausgabe 3/2017... Newsmeldung | Bergbau 1576_3018 Tue, 13 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200 Ali und das Abenteuer Erzgebirge http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1002&news1576.id=3029&news1576.year=2018&news1576.month=2 Ein Praktikum führte den Architekturstudenten aus Indien nach Walthersdorf. Aufregende Monate bei Planwerk 13 liegen hinter ihm. Und oben drauf gab es ein Sahnehäubchen. Walthersdorf. Wenn er ihn hätte mitnehmen können, er hätte den ganzen Schnee eingepackt. "Das ist das Allerbeste an Deutschland", findet Ali Zohaib. Zum ersten Mal in seinem Leben hat der 22-jährige Architekturstudent aus Indien eine Winterlandschaft gesehen. Das war für ihn das Sahnehäubchen - hat ein Praktikum perfekt gemacht, das er im Architekturbüro Planwerk 13 in Walthersdorf absolvieren konnte. In dieser Woche hieß es Abschied nehmen vom Team und vom Erzgebirge. Nach aufregenden fünf Monaten und dem besten Teil seines Studiums bisher, wie Ali Zohaib sagt. Er kann sich gut vorstellen, später wiederzukommen und eine Zeit lang hier zu arbeiten. [...] "Verstehen kann er es ganz gut. Nur das Sprechen ist noch schwierig", sagt Geschäftsführer Jürgen Schmiedgen. Für ihn und seine Kollegen war es eine Premiere, einen ausländischen Praktikanten zu betreuen. Aber eine gelungene - sie haben Ali ins Herz geschlossen. Und er sie, wie ein Abschiedsbrief an der Firmen-Pinnwand samt Foto zeigt. "So können sie jeden Tag an mich denken", sagt der junge Inder. [...] "Und ich war mit Jürgen in Berlin", erzählt er. Außerdem kann er nun in der Heimat vom Münchner Oktoberfest berichten - ein Erlebnis, auch wenn er kein Bier trinkt. Höchstens ein alkoholfreies, das hat er mal in Oberwiesenthal gekostet. Dort war er nicht nur mit Kollegen auf Monsterrollertour, sondern nahm genauso an einer Klausurtagung teil und hielt einen Vortrag über Indien. Auf Englisch - so erfolgte auch die Verständigung im Büro. Mit seinem Vortrag war Ali dann noch einmal in der Neudorfer Grundschule zu Gast, Kollegin Christina Meyer hat übersetzt. Na klar sei er aufgeregt gewesen. "Aber die Kinder waren es genauso. Sie haben bestimmt gedacht: Wer kommt da nur aus Indien zu uns?". Ali Zohaib - ein junger Mann mit vielen Träumen. Einer davon ist mit dem Praktikum in Erfüllung gegangen. Quelle: Freie Presse vom 27.01.2018, Annett Honscha... Newsmeldung | Fachkräfte 1576_3029 Wed, 14 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200 Der Erzgebirgskreis ist die Heimat von Deutschlands erfolgreichsten Olympioniken http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1002&news1576.id=3042&news1576.year=2018&news1576.month=2 Die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang sind in vollem Gange und begeistern Fans auf der ganzen Welt. Unter ihnen kämpfen auch acht erzgebirgische Athleten um die Medaillen: Candy Bauer, Bob Richard Freitag, Skispringen Eric Frenzel, Nordische Kombination Katharina Hennig, Skilanglauf Denise Herrmann, Biathlon Axel Jungk, Skeleton Björn Kircheisen, Nordische Kombination Stefanie Schneider, Bob Das Online-Portal sportwettenvergleich.net hat die Gelegenheit genutzt, einen Rückblick auf die Geschichte der Olympischen Winterspiele zu wagen, die ihren Anfang 1924 im französischen Chamonix nahmen. Die Auswertung sollte zeigen, welche Region in Deutschland die meisten Edelmetall-Gewinner hervorgebracht hat. Das Ergebnis: Der Erzgebirgskreis ist die Heimat von Deutschlands erfolgreichsten Olympioniken Im Wettstreit der Landkreise ist der sächsische Erzgebirgskreis unangefochtener Spitzenreiter. Die Sportler aus dem einwohnerreichsten Landkreis in Ostdeutschland können auf 18 Gold-, 16 Silber- und 11 Bronzemedaillen zurückblicken. Auf den weiteren Plätzen folgen das Berchtesgadener Land, der Ilm-Kreis, Garmisch-Partenkirchen, Schmalkalden-Meiningen und Berlin: Rang Kreis Gold Silber Bronze 1 Erzgebirgskreis 18 16 11 2 Berchtesgadener Land 15 12 12 3 Ilm-Kreis 14 6 9 4 Garmisch-Partenkirchen 13 12 15 5 Schmalkalden-Meiningen 13 11 5 6 Berlin 13 5 14 7 Erfurt 9 6 3 8 München 9 2 3 9 Sonneberg 8 5 2 10 Traunstein 6 8 5 Interaktive Medaillen-Karte In der interaktiven Karte von sportwettenvergleich.net sind für jeden Landkreis ausführliche Informationen zu den jeweiligen Medaillengewinnern seit 1924 (Disziplin, Olympiateilnahmen, Ort) abrufbar. Dafür kann einfach in die gewünschte Region gezoomt werden. Goldmedaillen sind dabei Orange, Silbermedaillen grau und Bronzemedaillen rötlich dargestellt. Zur Verfügung gestellt von Sportwettenvergleich.net Die Auswertung durch Sportwettenvergleich.net erfolgte auf Basis der Geburtsorte der Sportler. Wer mehr zur Datengrundlage wissen möchte, kann hier einen Blick in die Rohdaten werfen: https://www.sportwettenvergleich.net/olympia_rohdaten Laut Angaben des Anbieters werden auch die Ergebnisse der aktuellen Winterspiele in die Kartendarstellung mit einfließen. Das heißt also: Daumen drücken für unsere erzgebirgischen Olympioniken! ... Newsmeldung | Erfolgsgeschichten aus dem Erzgebirge 1576_3042 Thu, 15 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200 Flüchtling erhält Chance auf Ausbildung http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1002&news1576.id=3031&news1576.year=2018&news1576.month=2 Nils Bergauer beschäftigt in seiner Schneeberger Manufaktur einen jungen Afghanen. Er soll zum festen Mitarbeiterstamm werden. Geplant ist 2018 aber noch mehr. Schneeberg. Er wirkt zurückhaltend, aber sehr freundlich. Und manchmal huscht ein Lächeln über sein Gesicht. Nasim aus Afghanistan sitzt regelmäßig in der Manufaktur von Schneebergs Handschuhmacher Nils Bergbauer. Der 34-Jährige wiederum erhielt unlängst den Jungunternehmerpreis Silberberg 2018 - auch für sein soziales Engagement. [...] Im Februar vorigen Jahres folgte das erste Praktikum in der Handschuhmanufaktur. Und Nasim kam auf Anhieb gut zurecht. Nur mit der Sprache haperte es noch ein bisschen. Das wird jetzt besser. "Auch der Umgang mit den anderen Mitarbeitern und mit den Kunden hat sich merklich verändert", so Nils Bergauer. Zumindest ein bisschen mehr kommt Nasim aus sich heraus - seine Mentalität bleibe aber eher zurückhaltend. "Sein Deutsch verbessert sich stetig", so der Chef. [...] Die Erfolgschancen stehen gut. "Nasim ist motiviert." Das bestätigt der junge Afghane mit einem Nicken. "Ich fühle mich sehr wohl hier", sagt er dann und widmet sich wieder dem Lederzuschnitt vor sich. Auf seinen Chef warten ebenfalls Herausforderungen. Wachsen solle die Manufaktur vorerst zwar nicht weiter. "Wir haben die Wunschgröße erreicht. Denn es soll Handwerk bleiben und nicht auf Massenware hinauslaufen", sagt Nils Bergauer. So reisen inzwischen Kunden aus ganz Deutschland für Handschuhe der Marke "N.B. Zahor" nach Schneeberg "Das hätte ich vor ein paar Jahren nicht zu träumen gewagt", so der 34-Jährige. Geplant ist dieses Jahr trotzdem eine Neuerung: Aus unlängst zusätzlich gewonnenen Räumen in der "Alten Wache", die nun frei geworden sind, soll ein Verkaufsraum werden. "Für eine hochwertige Präsentation unseres Sortiments. Das fehlt bisher noch." ... Newsmeldung | Wirtschaft 1576_3031 Fri, 16 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200 Telemedizin-Forschungsvorhaben »NeuroESP« im Erzgebirge http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1002&news1576.id=3034&news1576.year=2018&news1576.month=2 Staatsministerin Barbara Klepsch hat einen Fördermittelbescheid in Höhe von insgesamt 1.410.256,18 Euro für das Telemedizin-Forschungsvorhaben »NeuroESP - Assistenzsystem zur Warnung vor epileptischen Anfällen« der Technischen Universität Dresden und der SIGMA Medizin-Technik GmbH, Gelenau im Erzgebirge aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) übergeben. »Ziel der Staatsregierung ist es, Digitalisierung und Telemedizin zu fördern, um die medizinische Versorgung in Sachsen zukunftsfest zu gestalten«, sagt Frau Staatsministerin Barbara Klepsch anlässlich der Übergabe der Zuwendungsbescheide. »Der Freistaat Sachsen unterstützt innovative Forschungsvorhaben für eine Verbesserung der Patientenversorgung. Das geplante Assistenzsystem wird einen entscheidenden Beitrag zur besseren Behandlung von Epileptikern leisten und den Betroffenen ein Stück Lebensqualität zurückgeben.« Die Förderung des Projektes unterstreicht die Schwerpunktsetzung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) im Bereich Telemedizin, E-Health und technischer Assistenzsysteme. Ziel des Forschungsvorhabens »NeuroESP« ist die Entwicklung eines mobilen Systems, das eine telemedizinische Überwachung und Behandlung von Epilepsiepatienten sowie eine zuverlässige Vorhersage epileptischer Anfälle ermöglichen soll. Dafür sollen im Vorhaben neue, leistungsfähige Methoden zur Signalanalyse entwickelt, in ein EEG-Messsystem integriert und im klinischen Umfeld validiert werden. Parallel dazu ist die Entwicklung eines drahtlosen EEG-Headsets geplant, das die EEG-Signale über eine Funkverbindung an eine Empfängereinheit überträgt und den Patienten ein freies Bewegen ermöglicht. Um ein besseres Monitoring der Patienten zu gewährleisten, sollen Konzepte und Methoden für eine telemedizinische Überwachung von Epileptikern erforscht werden. So soll untersucht werden, welche Daten und Merkmale vom Assistenzsystem an den behandelnden Arzt übertragen werden sollen, um eine bestmögliche telemedizinische Behandlung zu gewährleisten. Der behandelnde Arzt soll trotz räumlicher Trennung in die Lage versetzt werden, seine Behandlung in Abhängigkeit von vorangegangenen oder bevorstehenden Anfällen anzupassen, den Patienten zu beraten oder eine gezielte Medikation zu empfehlen. Ziel der mobilen, telemedizinischen Überwachung ist es, die Versorgung von Epileptikern entscheidend zu verbessern, damit die Betroffenen ein weitgehend normales Leben im Alltag führen können. Im Erfolgsfall wird durch das Vorhaben der Grundstein für die zukünftige Entwicklung eines telemedizinischen Implantates für das menschliche Gehirn gelegt, mit dessen Hilfe eine Verminderung oder Unterdrückung der Anfallsausprägung durch elektrische Nervenstimulation möglich wird.... Newsmeldung | Forschung 1576_3034 Mon, 19 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200 Kühle Köpfe im Erzgebirge bringen Wärme in fröstelnde Körper http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1023&news1111.id=3044&news1111.year=2018&news1111.month=2 Das Erzgebirge ist ein klimatisch rauer Landstrich, wo zumindest in den oberen Höhenlagen der Winter bis ins Frühjahr hinein ausharrt. Ein kleiner Ort am Erzgebirgskamm, Kühnhaide, gilt sogar als der kälteste bewohnte Ort Deutschlands, wo nicht selten im Februar das Thermometer auf minus 30 Grad sinkt. So kommt es nicht von ungefähr, dass diese kalte Jahreszeit, die Klein- und Mittelständler hier inspiriert, zusätzlich zu ihren eigentlichen Leistungen wärmende Ideen für Endkunden auf den Markt zu bringen. Wir haben Unternehmer getroffen, deren Alltag von den Werkstoffen Metall, Textil und Kunststoff geprägt ist – beheimatet also in den klassischen Schlüsselbranchen des Erzgebirges. Die Vorteile klein- und mittelständischer Unternehmen bieten hier Spitzenfachkräften nicht nur Flexibilität sondern auch Raum für Kreativität. Flammenturm der LaTeBi GmbH als Hingucker jeder Gartenparty Der Schnee glitzert, die Sterne funkeln - ein Winterabend, viel zu schade, um ihn drin zu verbringen. Gemütlichkeit verbreitet der Flammenturm der LaTeBi GmbH – Lasertechnologie Bindemann - aus Großrückerswalde. Aus Stahlblech gefertigt, zeichnen die durchbrochenen Motive des ein Meter hohen Turms filigrane Schattenspiele in den Schnee. Gefertigt werden die Flammenkunstwerke für Haus und Garten als Unikate, was heißt, dass den persönlichen Wünschen in der Motivwahl kaum Grenzen gesetzt sind. Ob Geburtstagsjubiläum, die Namen von Braut und Bräutigam oder der Titel des eigenen Restaurants – jeder Turm wird nach individuellem Design zum Unikat und zur einzigartigen Geschenkidee. Eine extra Kochplatte verwandelt den Flammenturm zum Herd, auf dem man Glühwein in Geschirr aus Emaille oder Eisen erhitzen kann. Die Flammentürme besetzen lediglich eine Nische im Leistungskatalog der LaTeBi GmbH, die seit 2011 mit modernster Lasertechnologie Bleche und Baugruppen bearbeitet. Geschäftsführer Gunter Bindemann eint mit seinen drei Firmen LaTeBi GmbH, VSM GmbH Maschinen- und Anlagenbau sowie Maschinenbau Bindemann GmbH drei Firmen mit dem Fokus auf die Bereiche Verpackungs- und Sondermaschinenbau sowie reine Montage. Das erfahrene Team montiert weltweit vor Ort Anlagen in der Papierindustrie, Getränkeindustrie, Nahrungsmittelindustrie sowie Pharmazeutischen Industrie. www.flammenturm.de Airsole der Funke Stickerei GmbH trotzt ewig kalten Füßen Meistens sind es die Frauen, die trotz Kamin und Feuerstelle über kalte Füße klagen. Die Funke Stickerei GmbH in Eibenstock hat eine 3-D-Schuh-Innensohle entwickelt, die wärmehaltende und feuchtigkeitsabsorbierende Eigenschaften vereint. AirSole ist eine innovative textile Hightech-Schuheinlage, die komplett waschbar ist und ständig für Wohlgefühl an den Füßen sorgt. Die durch ein sticktechnologisches Verfahren an 3D-Textilien entstehenden Air-Pads – ein Abstandsgewirke mit millionenfachen Fasern zwischen zwei Laken - geben den Füßen ein druckentlastendes und klimatisierendes Wellnessgefühl. Damit wird ein wohltuender Massageeffekt an der Fußsohle erzeugt, wodurch das gesamte Wohlbefinden des Körpers verbessert wird. Interessant und in Entwicklung für die kalten Wintertage ist eine Variante mit zusätzlichen Infrarot-reflektierenden Fäden, die in die Oberfläche der Schuheinlage integriert sind. Diese reflektieren die natürliche Körperwärme und halten die Füße bei einer angenehmen Temperatur. Gegründet wurde die Funke Stickerei Anfang des 20. Jahrhunderts als traditioneller Stickereibetrieb. Der Fokus des Textilunternehmens lag jahrzehntelang in der Herstellung von klassischen Wäschestickereien. Dennoch wurden die Sortimente und Techniken ständig erweitert und vor allem den sich verändernden Marktbedingungen und Kaufverhaltensweisen angepasst. Lag Anfang der90iger Jahre die Produktion von Heimtextilien wie Tischwäsche und Gardinen im Trend, orientiert sich Hartmut Funke mit seinem 29 Mitarbeiter starken Team aktuell darüber hinaus auf die klassische Bestickung von Vereins- und Firmenkleidung mittels traditionellen Großstickmaschinen und modernsten computergesteuerten Mehrkopfstickautomaten. Deutschlandweit macht sich das erzgebirgische Unternehmern immer mehr einen Namen als Komplettanbieter von individueller Schulbekleidung. www.funke-stickerei.de Noch mehr Wärme im Wellness-Bad der Mauersberger Badtechnik Betriebs GmbH Wer noch immer kalte Füße hat, dem hilft nur eines: ein wohliges Bad in einer individuellen Wanne, produziert von der Mauersberger Badtechnik Betriebs GmbH aus Gelenau. Ein „ehrliches deutsches Produkt“ – mit diesem Statement wirbt Mauersberger für seine exklusiven Wannen und Duschtassen. Das Unternehmen ist nur einer von fünf Herstellern von Acrylbadewannen in Deutschland und hat sich mit besonders eindrücklichen fast skulpturalen Wannen einen Namen gemacht. Sie verwandeln jedes Bad durch individuelle Lösungen in Form und Farbe mit einem Hauch von Luxus in eine Oase der Sinne. Das Sortiment der Manufaktur umfasst Einbaubadewannen aus hochwertigem durchgefärbten Sanitäracryl, Duschwannen und -flächen sowie eigens entwickelte, freistehende Mineralbadewannen. In reiner Handarbeit entstehen diese am Markt einzigartigen Unikate aus einem patentierten Materialmix aus Naturstein, Naturpigmenten und hochfeinem Acryl. Modernste Whirlpool- sowie Licht- und Soundsysteme machen aus einem klassischen Vollbad ein Erlebnis. Mit Innovationen dieser Art hob sich das inhabergeführte Familienunternehmen zeitig von anderen Produzenten ab. Nicht nur deshalb, sondern auch durch den ausschließlichen Einsatz von besten Materialien setzt das 46-köpfige Team um Geschäftsführer Falko Mauersberger inzwischen im deutschsprachigen Raum Maßstäbe. Das Unternehmen zeigt, dass es durch einen gelungenen Markenaufbau in einem hart umkämpften Markt möglich ist, mit ehrlichen Produkten „Made in Germany“ erfolgreich zu agieren. Aufgrund dieser positiven Gesamtentwicklung, dem Engagement in der Region und für die Belegschaft sowie dem hohen Qualitäts- und Serviceanspruch wurde das erzgebirgische Unternehmen im vergangenen Jahr Finalist beim Großen Preis des Mittelstandes. www.mauersberger.eu ... Pressemitteilung | Wirtschaft 1111_3044 Tue, 20 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200 Die Renaissance aus dem Projektor http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1002&news1576.id=3036&news1576.year=2018&news1576.month=2 In Leipzig werden Wände eines alten Heizwerks mit Meisterwerken aus der Renaissance illuminiert. Eine Spezialfirma aus dem Erzgebirge war in Florenz an der Digitalisierung der Kunstschätze aus den Uffizien beteiligt. [...] Das Zwönitzer Familienunternehmen Dr. Clauß Bild- und Datentechnik hat einen Teil des Systems geliefert, mit dem an Ort und Stelle in Florenz, während der Schließzeiten der Uffizien, die digitalen Abbilder entstanden sind. Die erzgebirgische Firma mit gut 15 Mitarbeitern gilt als "hidden champion" - ein Weltmarktführer in seinem Segment, der öffentlich wenig bekannt ist. Schlagzeilen machen die Zwönitzer regelmäßig, wenn internationale Fotografenteams die Marke für das größte Foto der Welt wieder ein Stück hinaus verschieben. Das aktuelle Rekordfoto ist ein Panorama der Hauptstadt von Malaysia. Es umfasst 864 Gigapixel, wobei ein Gigapixel etwa dem 70-Fachen der Auflösung einer herkömmlichen Handkamera entspricht. Neue Rekordjäger sind bereits am Start. "An jedem Weltrekord in den vergangenen Jahren war ein Gerät von uns beteiligt", erklärt Roland Clauß, ein Sohn des Zwönitzer Unternehmensgründers. Die Firma Dr. Clauß stellt Panoramaköpfe her, die auf ein Stativ gespannt werden und die Kamera kontrolliert bewegen. Sie richten computergesteuert die Optik so aus, dass Stück für Stück, Bild für Bild ein großes Ganzes entsteht. Die Detailtiefe dieser Aufnahmen ermöglicht riesige Ausdrucke und Projektionen, aber auch das Studium von Details, die dem "unbewaffneten" Auge entgehen. Nicht nur Gigapixel-Fotografen und Industriebetriebe, auch Polizei und Sicherheitsbehörden setzen auf Produkte von Clauß. [...] Quelle: Freie Presse vom 02.02.2018, ​Ronny Schilder... Newsmeldung | Wirtschaft 1576_3036 Wed, 21 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200 Freiberger Studierende testen Weltneuheit http://www.wirtschaft-im-erzgebirge.de/cgi-bin/click.system?navid=1002&news1576.id=3041&news1576.year=2018&news1576.month=2 Lebensretter unter Tage: Ein neues Express-Wetterblenden-System soll es künftig ermöglichen, Bergwerke bei Bränden schnell und ohne zusätzliches Werkzeug abzudichten. Bevor das patentierte System in die Serienproduktion geht, durften es am 6. Februar 15 Studierende der TU Freiberg testen. Entwickelt hat es Dr. Jörg Dehnert vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Bei Bergsicherungsarbeiten unter Tage kam ihm die Idee für die Schnellbaublende: „Sie soll den Schutz für unsere Bergleute in Gefahrensituationen noch besser machen“. Bisherige Systeme sind schwer zu transportieren und benötigen eine längere Aufbauzeit. Das Express-Wetterblenden-System (EWS) ist dagegen leicht, wiederverwendbar, passt sich allen denkbaren Querschnitten an und besteht aus einem Baukastensystem mit Aluminiumrohren, Folien und Klebstoff. Für die Produktion des ersten Prototyps suchte er sich Unterstützung in Sachsen: Die Bergsicherung Schneeberg GmbH und die Firma Alustopp brachte als Partner ihr Bergbauwissen und die lange Industrieerfahrung aus dem Erzgebirge mit ein. Bereits im November 2017 konnten die jungen Männer und Frauen der neu gegründeten AG Grubenwehr den ersten Prototypen ausführlich im Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ der TU Bergakademie Freiberg testen. Die Gelegenheit solch ein neuartiges Produkt selbst ausprobieren zu können bekommen Studenten nicht so oft. „Die Übungen zusammen mit der Industrie ermöglichen uns wertvolle praktische Erfahrungen“, erklärt Lukas Manthey von der AG Grubenwehr. Möglich machen dies die vielen Kontakte der TU Bergakademie Freiberg zu regionalen, aber auch internationalen Unternehmen. Die enge Kooperation bringt den Studierenden den Vorteil, Praktika und Belegarbeiten bis hin zur Industriepromotion absolvieren zu können. Anfang März soll das Express-Wetterblenden-System auch bei der studentischen Grubenwehr der Colorado School of Mines in den USA vorgestellt werden. Die Markteinführung ist für das Frühjahr 2018 geplant. Zur AG Grubenwehr: Die Arbeitsgemeinschaft (AG) des Studentenrates hat sich im April 2017 gegründet. Dort können die Studierenden auch abseits des Studiums ihr Interesse für das Rettungswerk im Bergbau vertiefen. Inzwischen besteht die AG aus 30 Studenten und Studentinnen aus 4 verschiedenen Studienrichtungen. ... Newsmeldung | Forschung 1576_3041 Thu, 22 Feb 2018 11:00:00 GMT+0200