Wirtschaftsförderung Erzgebirge, Sachsen
Regionalmanagement Erzgebirge
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Stand / Druckdatum: 28.03.2017

CNC-Zerspanung, Lindner, Normteile, Spezialteile, Drehteile, Fräsen

 

 
 
 

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NORMTEILE LINDNER GmbH

60 Mitarbeiter, 40 Maschinen und 20 soziale Projekte

Normteile Lindner ist seit 25 Jahren ein Begriff für Präzision und effektive Kundenlösungen, wenn es um Zeichnungsteile und Spezialelemente aus verschiedenen Metallen, hochwertigen Edelmetallen und Kunststoffen geht. Das Familienunternehmen steht aber auch für eine Vielzahl von Mitarbeiterleistungen und gesellschaftliche Verantwortung, die wohl die Wenigsten bei einem erzgebirgischen Mittelständler vermuten. Zum 25-jährigen Jubiläum präsentiert sich das Familienunternehmen mit einem Tag der offenen Tür, stellt die Fertigung vor und lädt zum Familienfest ein. Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken kommt den örtlichen Kindertagesstätten zu Gute.

Das von Johannes Lindner 1990 in Drebach gegründete und auf CNC-Bearbeitung spezialisierte Unternehmen befindet sich auf einem stetigen Wachstumskurs. Der Spezialist für das Drehen, Fräsen, Schleifen und Montieren von Bauteilen, in möglichst wenigen Arbeitsgängen, bietet Lösungen für Präzisionsteile. Eine enorme Vielfalt an Bearbeitungsmöglichkeiten zur Herstellung von Normteilen und Sonderelementen, sowie Produktionserfahrung auch mit konventioneller Technik, macht aus Normteile Lindner einen Systemlieferanten, der mit seinem Fertigungsknowhow Kunden zur Machbarkeit und Umsetzung eines Bauteils berät und deren Konstruktion unterstützt.  Das Motto „Präzision in Serie“ zieht sich als roter Faden durch die Fertigung und gilt auch für kundenindividuelle Services wie der Verpackung, Just-in-time-Lieferung und Einlagerung von Bauteilen. 1995 zog die Normteile Lindner GmbH nach Ehrenfriedersdorf. Am Standort entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter, sodass 2003 und 2007 umliegende Gewerbeflächen hinzugekauft wurden. Seit dem Tod des Firmengründers führt die Ehefrau Karla Lindner gemeinsam mit ihren zwei Kindern die Geschäfte des Unternehmens, dessen Fertigungspalette von Teilen für die Elektroindustrie, dem Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau sowie für Gartengeräte- und die Medizintechnik reicht.

Mitarbeiter im Fokus

Ein optimales Arbeitsumfeld für jeden Mitarbeiter ist ein wichtiger Managementschwerpunkt im Familienbetrieb. „Mitarbeiterzufriedenheit ist uns ebenso wichtig, wie die Zufriedenheit unserer Kunden, denn beides bedingt sich einander. Wir sind davon überzeugt, dass dies ein wichtiges Kriterium für die Qualität unserer Produkte ist“, erläutert Prokurist Jens Lindner. So wurden in den vergangenen Jahren Maßnahmen eingeführt, um der Wertschätzung der Mitarbeiter, zusätzlich zum monatlich vereinbarten Gehalt, Ausdruck zu verleihen. Wachstum ist nur gemeinsam mit einer motivierten Belegschaft möglich, so der unternehmerische Grundsatz. „Das Thema Mindestlohn ist für uns keines. Wir legen Wert auf eine leistungsgerechte Entlohnung - ein solides Grundgehalt und ein umfangreiches Prämiensystem bildet dabei die Basis“, führt Jens Lindner an. Ebenso als Bereicherung empfindet der Prokurist den hohen Anteil von Mitarbeitern mit Handicap, die im Unternehmen beschäftigt sind: „Gelebte Inklusion funktioniert nur, wenn das gesamte Team eingebunden ist. Der selbstverständliche gemeinsame Umgang öffnet die Augen, wie Dinge anders und damit besser gemacht werden können.“

Umfangreiches Prämiensystem setzt Leistungsanreize

Haben Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge in Bezug auf Prozessabläufe oder Technologien, gibt es abhängig vom Einsparpotential Sofortprämien bis zu 200 Euro. Um für die Mitarbeiter mehr Netto vom Brutto zu erreichen, gibt es seit einigen Jahren Tankgutscheine bis 44 Euro pro Monat, Beihilfen für einen Kindergartenplatz, einen Zuschuss zu vermögenswirksamen Leistungen, Zuschlag zur Pausenversorgung und auch für frisches Obst sorgt das Unternehmen.

Krank ohne Schein nennt sich die neuste Maßnahme im Unternehmen. Einen Tag kann ein Mitarbeiter im Monat auch ohne Krankenschein fehlen, wenn er sich krankheitsbedingt abmeldet und am nächsten Tag den Arbeitsplatz wieder aufsuchen kann. Wer innerhalb eines Monats keine Krankheitstage in Anspruch nimmt, erhält 100 Euro Prämie zusätzlich zum Gehalt.

Gesellschaftliche Verantwortung

60 Mitarbeiter, 40 Maschinen und 20 soziale Projekte - das sind die wichtigsten Fakten zum Unternehmen. In den letzten 15 Jahren wurden in der Regel zwei Azubis pro Lehrjahr zum Zerspanungsmechaniker ausgebildet und nach dem erfolgreichen Abschluss ins Arbeitsverhältnis übernommen. Letzten Herbst haben zwei Zerspaner und zudem ein Mechatroniker ihre Ausbildung im Familienbetrieb begonnen. Eine andere Form der Nachwuchsarbeit ist dem Unternehmen aber auch besonders wichtig. Die Erlöse, die durch das 25-jährige Firmenjubiläum am 18. April ab 10 Uhr auf dem Firmengelände erzielt werden, kommen den Ehrenfriedersdorfer Kindertagesstätten Neuer Bahnhof und Sonnenhügel zu Gute.

Insgesamt 20 soziale Projekte unterstützt das Unternehmen jährlich. Dieses Jahr möchte das Unternehmen wieder verstärkt das soziale Engagement der eigenen Mitarbeiter honorieren und hat hierzu ein sogenanntes „Vereinsbudget“ eingeführt: Dabei hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, 200,- Euro einem Verein seiner Wahl zukommen zu lassen. Das stärkt die ehrenamtliche Vereinsarbeit und zeigt die soziale Verantwortung aller.
 

 
 
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