Wirtschaftsförderung Erzgebirge, Sachsen
Regionalmanagement Erzgebirge
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Stand / Druckdatum: 23.11.2017

Das Unternehmen ETO Elektrotechnik Oelsnitz/.E. GmbH

 

 
 
 

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ETO Elektrotechnik Oelnitz/E. GmbH

Neubau mit Weitblick

  Gebäude ETO
Stimmiges Design, Farbwelten die inspirieren, eine offene Raumgestaltung und dennoch ein Ort höchster Konzentration – das alles zeichnet das neue Bürogebäude der Elektrotechnik Oelsnitz/E. GmbH (ETO) im Gewerbegebiet Hoffeld aus. Dabei war dieser Standort ohne Highspeed-Internet zunächst nicht ideal für die Elektrotechnik-Spezialisten. Doch diese wussten sich zu helfen, so dass der Traditionsstandort Oelsnitz weiterhin Sitz des Familienunternehmens bleiben konnte.

Die Planung komplexer Energieversorgungs-, Schalt- und Umspannwerksanlagen umfasst das Aufgabenspektrum der Ingenieure der ETO. Etwa 45 Mitarbeiter sind mit dem Vertrieb, der Entwicklung und Planung sowie Koordination der bundesweiten Projekte in Oelsnitz betraut. Insgesamt 157 Mitarbeiter kümmern sich um die Umsetzung und den Aufbau der Stromversorgungen im XXL-Format. Die Elektrotechniker erhielten mit dem Bau des neuen Büro- und Verwaltungsgebäudes im Gewerbegebiet Hoffeld im Herbst 2015 ein neues Arbeitsumfeld. Der Umzug des Unternehmens in das Gewerbegebiet wurde mit der feierlichen Eröffnung am 4. September 2015 abgeschlossen. Auf dem Gelände befanden sich bereits seit 2005 der Produktionsstandort und das Lager der ETO. Insgesamt wurden 4,5 Millionen Euro investiert.

Komplexe Anforderungen erfordern durchdachte Lösungen
Beim ersten Blick auf das neue Gebäude fällt die Cafeteria ins Auge. Mit ausgewählten Details und der Möglichkeit, die Pause nach draußen zu verlagern, fällt das Abschalten oder auch die kreative Arbeit nicht schwer. „Gerade für unsere vielen Mitarbeiter im Außendienst soll dies ein Bereich zum Ankommen und Wohlfühlen sein“, erläutert Sylvia Israel, die sich als Mitglied der Geschäftsleitung im Bereich Personal verantwortlich zeigt. Geschäftsführer Uwe Hartlich war es wichtig ein Ambiente zu schaffen, dass Bewerber zum Bleiben bewegt. „Moderne und vor allem hochfunktionelle Arbeitsplätze, Raum für weiteres Wachstum und eine technische Ausstattung auf höchstem Niveau waren die Grundanforderungen für den Neubau“, fasst der Seniorchef und Botschafter des Erzgebirges zusammen. Höhenverstellbare Schreibtische, ein Kinderbetreuungsraum mit Laptop-Arbeitsplatz und Nischenbereiche, die als Vorbereitungs- und Konzentrationsraum dienen, gehören außerdem zur Ausstattung des Hauses.

Stromversorgungen für Bahnanlagen, Modulschaltwerke, Steuerungs- und Überwachungsanlagen für technologische Prozesse werden u.a. von den ETO-Mitarbeitern entwickelt. Mit seiner Innovationskraft und Leistungsfähigkeit hat es das Unternehmen 2008 zum Prädikatslieferanten der Deutschen Bahn geschafft und wurde als „Lieferant des Jahres“ geehrt. Die Planungs- und Umsetzungskompetenz solcher hochkomplexen Anlagen kommt nicht von ungefähr: Sie erfordert viel Genauigkeit, Aufmerksamkeit und technisches Know-how. Ein offenes Großraumkonzept wäre für die Arbeit der Ingenieure daher eher hinderlich. Hell, freundlich und großzügig sollte jedoch der Raumeindruck sein, um die Firmenphilosophie des Familienunternehmens ideal wiederzugeben. Wände aus Glas waren die Lösung. So wirken die Arbeitsplätze weiter offen, störende Umgebungsgeräusche behindern die Arbeit aber nicht.

Das Unternehmen bildet Elektroniker aus, hat BA-Studenten beschäftigt und bietet regelmäßig studentische Praktika an. An das weitere Wachstum wurde gedacht, denn das Gebäude, das allen Anforderungen der Zukunft gerecht wird, hat auch Reserven für weitere Mitarbeiter. Wohlfühlen werden sich die neuen Teammitglieder in dieser Umgebung mit Sicherheit.

Infrastruktur im Gewerbegebiet verbesserungswürdig
Obwohl das Gewerbegebiet Hoffeld allen Standards für Unternehmensansiedlungen gerecht werden sollte, fehlte die notwendige Breitband-Datenanbindung. Hier zeigte sich die pragmatische Lösungskompetenz und Standortverbundenheit der Familie Hartlich. Mit einem eigenen Richtfunksignal zum Sachsenring konnte die notwendige Datenanbindung realisiert werden.
 
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