Wirtschaftsförderung Erzgebirge, Sachsen
Regionalmanagement Erzgebirge
Adam-Ries-Straße 16, D-09456 Annaberg-Buchholz
 
Stand / Druckdatum: 24.09.2017

Aue | Leben & Arbeiten | Regionalmanagement Erzgebirge, Sachsen

 

 
 
 

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Große Kreisstadt Aue

Brücken- und Sportstadt des Erzgebirges

  Stadt Aue - Blick auf den Markt
Stadt Aue - Blick auf den Markt
Erstmals im Jahr 1173 als Barbarossagründung urkundlich erwähnt, gilt Aue heute als eine der ältesten Ansiedlungen Sachsens. Aue liegt inmitten bewaldeter Höhenrücken am Zusammenfluss von Mulde und Schwarzwasser, in einem von 330 m auf 564 m ansteigendem Tal.

Aue als Wirtschaftsstandort. Die Stadt entwickelte sich um 1900 in einem rasanten Tempo zu einer bekannten Industriestadt. Noch immer ist Aue Standort wichtiger Industriebetriebe, heute dominiert jedoch vor allem das mittelständische Gewerbe.

Aue als Tourismusziel. Auch für das Auge hat die sächsische Stadt Aue viel zu bieten: So kann man in der Innenstadt die wunderschönen Fassaden der alten Bürgerhäusern der Gründerjahre bewundern. Zu den wohl bemerkenswertesten Bauwerken zählt dabei die Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert im Ortsteil Zelle. Aus dieser Klostergründung entstand die heutige Brücken- und Sportstadt des Erzgebirges. Interessierte Besucher können das "Urhaus" von Aue, "Klösterlein Zelle",  besichtigen und auch Musikliebhaber außerdem finden hier regelmäßig kleinere Konzerte statt. Aue liegt am Zusammenfluss von Mulde und Schwarzwasser und ist bekannt durch seine Brücken, die auch im Stadtwappen wiederzufinden sind. Die architektonisch interessanteste von allen ist die Bahnhofsbrücke, die als erste Spannbetonbrücke mit unterspannten Plattenbalken der Welt bis zur ihrer Rekonstruktion technisches Denkmal war.

Bekannt wurde die Stadt auch für Produkte, die für die Herstellung von Porzellan notwendig waren. Bis 1854, also ca. 150 Jahre lang, lieferte das Auer Bergwerk „Weiße Erdenzeche St. Andreas“, dessen Huthaus erhalten blieb, als Alleinlieferant den Rohstoff für das wertvolle Meißner Porzellan. Ab 1635 produzierte das Auer Blaufarbenwerk (heute Nickelhütte), die erste große Farbenmühle Sachsens, den Farbstoff Kobaltblau aus Kobalt. Dieser Farbstoff erhielt beim Brennen seine leuchtende Intensität und war begehrt zum Färben des Meißner Porzellans und der Delfter Kacheln. Das Werk besaß 100 Jahre lang das Monopol zur Herstellung dieses Farbstoffes.

Nicht zu unterschätzen sind auch der Bekanntheitsgrad und das Ansehen der Kreisstadt Aue, welche nicht nur durch die Erfolge des Sportes, sondern auch durch die Erfolge von zahlreichen, leistungsfähigen, arbeitnehmerintensiven Industrie-, Dienstleistungs- und Gewerbebetrieben auf wirtschaftlichem Gebiet erreicht werden konnten. Die starken Leistungen der Großen Kreisstadt hinsichtlich Sport und Wirtschaft gelten als entscheidender Faktor für die Entwicklung der Region.

Aue ist seit 2004 Mitglied im Regionalmanagement Erzgebirge.
 
 
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Impressionen aus Aue

 
 
Stadt Aue - Springbrunnen am Markt Stadt Aue - Blick auf den Markt Stadt Aue - Brücke mit Blick auf die Mulde Stadt Aue - Blick auf den Zellerberg
 
 

Geografische Lage Aue


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Kontaktdaten Aue

Stadtverwaltung Aue

Goethestraße 5
08280 Aue

Telefon: +49 3771 281 0
Telefax: +49 3771 281 234

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www.aue.de

Wussten Sie, dass...

  • ... dass die älteste, uns bekannte Erwähnung der Gegend, in der sich die Stadt Aue befindet, aus dem Jahr 965 stammt?
  • ... dass in Aue Silber, Blei, Arsen, Kupfer, Eisen, Rot- und Brauneisenstein sowie Zinn und Kaolin abgebaut wurden?
  • ... dass Aue Verwaltungszentrale der ehemaligen SDAG Wismut war?
  • ... dass Clemens Alexander Winkler, der das Germanium entdeckte, in Aue lebte und arbeitete?
  • ... dass die Auer Friedenskirche, als eine der größten Jugendstilkirchen Sachsens gilt?
  • ... dass Aue im Vergleich zu Venedig mehr Brücken pro Quadratkilometer aufweisen kann? Mit etwa 70 Brückenbauwerken liegt Aue in Bezugnahme auf die Ausmaße der Stadt hinsichtlich der Brückenhäufigkeit vorn. Auf einem Quadratkilometer befinden sich im Durchschnitt etwa 3,5 Brücken (Im Vergleich: In Venedig findet man nur 0,17 Brücken auf einem Quadratkilometer.)