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Stand / Druckdatum: 22.02.2018

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Altersdetektive erobern den Weltmarkt

08.02.2018  | Botschafter des Erzgebirges

Dr. Kay Dornich
Dr. Kay Dornich bei der Ernennung zum "Botschafter des Erzgebirges"
Die Firma Freiberg Instruments will bauen um Platz zu gewinnen. Dann muss sich der Minister nicht mehr schlank machen.

Freiberg. Wenn man, ob durch Erbschaft oder Kauf, in den Besitz einer alten Skulptur geraten ist und wissen möchte, wann genau das gute Stück entstanden ist, so empfiehlt sich meist der Gang zu einem Sachverständigen, der in der Regel das Alter der Skulptur schätzt. Sicher sind die Sachverständigen vor allem bei Gegenständen, die aus den vergangenen 400 Jahren stammen. Doch was ist, wenn es sich um richtig alte Dinge handelt, zum Beispiel solche, die bei archäologischen Grabungen gefunden wurden?

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dann Geräte zur Altersbestimmung zum Einsatz kommen, die in Freiberg entwickelt und hergestellt werden. Das Unternehmen "Freiberg Instruments" hat sich auf diesem Gebiet einen Weltmarktanteil von mehr als 50 Prozent erarbeitet. "Meist kann man nur etwa 20.000 Jahre zurückgehen bei der Bestimmung", erklärt Geschäftsführer Kay Dornich. "Wir schaffen mit unseren Geräten bis zu eine Million Jahre." Im Pariser Louvre werden die Entwicklungen aus Freiberg eingesetzt, um Kunstschätze zu datieren, auch die University of Oxford nutzt die Technologie. Selbst die NASA ist ein guter Kunde, benötigt sie diese Technik zur Erkundung eines Mars-Nordlandeplatzes.

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Als gestern Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD)das Unternehmen besuchte, musste er sich mitunter durchzwängen, denn es wird allmählich eng. "Wir werden noch in diesem Jahr einen Anbau schaffen", erläutert der Geschäftsführer. "Damit entstehen weitere 900 Quadratmeter Fläche." Derzeit arbeiten zwischen 35 und 40 Mitarbeiter im Unternehmen, eine Zahl, die sich erhöhen dürfte. Die Mitarbeiter kommen aus Deutschland, Indien, Spanien oder Irland. Angaben zu Umsatz und Gewinn gibt es nicht.

In Freiberg findet die komplette Entwicklung etwa bei Elektronik oder Software statt. Der Standortvorteil zeigt sich vor allem darin, dass alle Zulieferer, welche die Fertigung ausführen, in der Nähe sind. Die Endmontage wird wieder an der Delfter Straße vorgenommen. Und von hier aus gehen die Hochpräzisionsgeräte in alle Welt, vornehmlich Europa, die USA, aber auch Fernost, besonders China. "Bei der Altersbestimmung haben wir sogar Kunden im Iran, dem Sudan oder in Saudi-Arabien", erzählt Dornich.

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