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Stand / Druckdatum: 29.04.2017

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2. futureTEX-KompetenzWerkstatt zu Open Innovation fand im Erzgebirge statt

19.04.2017  | Wirtschaft

Teilnehmer erlernen Innovationsprozesse und -methoden

Ergebnispräsentation der Teilnehmer bei der 2. futureTEX-KompetenzWerkstatt bei Norafin im Erzgebirge.
Ergebnispräsentation der Teilnehmer bei der 2. futureTEX-KompetenzWerkstatt bei Norafin im Erzgebirge.
Mildenau, 10.04.2017. Die zweite futureTEX-KompetenzWerkstatt gestaltete das Team des Basisvorhabens Open Innovation für mittelständische Textilunternehmen mit einer „Lernreise“ bei der Norafin Industries (Germany) GmbH am 28. März 2017.

Norafin ist fest im Erzgebirge verwurzelt und legt als weltweit agierender Globalplayer für die Herstellung hochwertiger Materialkonstruktionen, technischer Spezial-Vliesstoffe und Composites großen Wert auf einen kontinuierlichen Innovationsprozess. Marc Jolly, Head of Research & Development bei Norafin, gab mit seinem Team den Teilnehmern aus 12 Textilfirmen einen weitreichenden Einblick in die Innovationsabläufe am Beispiel der Flachs-Tapete, einer Produktinnovation mit mehrjähriger Entwicklungszeit für den B-to-C-Markt.

Gemeinsam diskutierten die Teilnehmer Struktur, Zielgruppen, Strategie sowie Innovationskultur als Erfolgsfaktoren für einen Open Innovation-Prozess und gestalteten im Workshop die individuelle „Open Innovation-Reiseroute“ für ihr Unternehmen. Mit der praktisch erlernten Swimlane-Systematik nahmen die Teilnehmer Impulse für die Formung des Innovationsprozesses im eigenen Unternehmen mit.

Wolfgang Frohn von der FROHN GmbH fand die Gespräche mit den Teilnehmern und die aufgezeigten kreativen Prozesse besonders interessant. Den Vergleich der Innovationsprozesse untereinander und die Verbindung von Praxis mit Theorie bei dieser KompetenzWerkstatt hob Ronald Gerbeth von der Südwolle Group in der Bewertung der Veranstaltung hervor.

Im positiven Feedback für die KompetenzWerkstatt wurden der Austausch und die Diskussion zum Innovationsprozess mit den Vertretern aus anderen Textilunternehmen mehrfach betont und bestätigte so den Mehrwert dieses Formats als Bestandteil des futureTEX-Projekts.

Vielfältige Anregungen gab es auch zur thematischen Weiterführung der KompetenzWerkstatt. So wünschten sich die Unternehmensvertreter neben dem Kennenlernen und Erproben weiterer Open Innovation-Methoden u. a. Schwerpunkte wie die Ideenfindung außerhalb des Unternehmens, die Social Media-Unterstützung im Innovationsprozess, die Vermeidung von typischen Faktoren für das Scheitern oder das Finden geeigneter Kooperationspartner für Entwicklungen.

Das Team des Basisvorhabens Open Innovation konnte sich über eine „Runde Veranstaltung“, so Teilnehmer Michael Schneider, allsafe JUNGFALK GmbH & Co. KG, freuen und dankte den Mitarbeitern von Norafin herzlich für die Organisation und fachliche Unterstützung dieser Netzwerkveranstaltung.

Im Team des im März 2017 abgeschlossenen Open Innovation-Basisvorhabens arbeiteten das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (Verbundkoordinator), das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT, das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), die Simba n³ Software GmbH, die AviloX GmbH und die P3N MARKETING GMBH über knapp eineinhalb Jahren eng zusammen. Forschungsgegenstand war die Entwicklung und Initiierung von Open Innovation-Netzwerkstrukturen zur systematischen Erschließung noch unbekannter Anwendungsfelder für textile Werkstoffe und Technologien.

Über das Forschungsprojekt futureTEX
Das Projekt futureTEX ist ein Gewinner im Programm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Bis 2021 arbeiten wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen und Verbände an der Entwicklung wesentlicher Bausteine eines Zukunftsmodells für Traditionsbranchen. Das Projektkonsortium futureTEX verfolgt das Ziel, die führende Position bei der Umsetzung der vierten industriellen Revolution im Textilmaschinenbau und in der Textilindustrie zu erringen und damit beispielhaft bis 2030 das modernste textilindustrielle Wertschöpfungsnetzwerk Europas aufzubauen. Mit der Entwicklung eines Zukunftsmodells werden die Forschungsschwerpunkte Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, kundenintegrierte flexible Wertschöpfungsketten, textile Zukunftsprodukte, Wissens- und Innovationsmanagement sowie Arbeitsorganisation und Nachwuchssicherung gemeinschaftlich mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft bearbeitet. Vier Basisvorhaben – Smart Factory, Mass Customization, Open Innovation und Arbeitswelt 4.0 – bilden die Grundlage der weiteren Arbeit. Das Projekt futureTEX ist Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichneter Ort“ im Land der Ideen 2016.
 
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